Skater auf einer Treppe
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Autorin

Stephanie Haury
Dipl.-Ing., Bauassessorin und Stadtplanerin (AKNW), ist Referentin im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR). Untersucht dort als Projektleiterin in verschiedenen ExWoSt-Forschungsfeldern wie Jugendliche an der Gestaltung von Städten aktiv mitwirken können.

E-Mail: stephanie.haury@bbr.bund.de

Inhalt

  1. 1. Ausgangspunkt
  2. 2. Jugendräume im Quartier
    1. Jugendliche Raumnutzung
      1. Beispiel „Eichbaum Countdown“ in Mülheim a. d. Ruhr
    2. Raumpioniere
      1. Beispiel „Jugend baut Zukunft“ in Dessau
    3. Zwischennutzungen im öffentlichen Raum
      1. Beispiel „Stadtoasen“ in Rosenheim
    4. Orte einer neuen Jugendkultur: Räume für Trendsport
      1. Beispiel „MellowparkCampus“ in Berlin
  3. 3. Jugendliche als Experten
    1. Neues Instrument: Jugendfonds
      1. Jugendfonds – Grundprinzipien
  4. 4. Leerstände als neue Jugend(stand)orte
    1. Jugend belebt Leerstand
      1. Beispiel „Ladebalken und Jugendbau“ in Erfurt
  5. Fazit
  6. Literatur


Aktuelle Rezensionen

Buchcover

Sarah Dieckbreder-Vedder, Frank Dieckbreder (Hrsg.): Das Konzept Sozialraum (Beispiel Bahnhofsmission). Vandenhoeck & Ruprecht (Göttingen) 2016. 235 Seiten. ISBN 978-3-525-70192-8.
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Ricarda Dethloff: Sozialraum­orientierung im Übergang Schule – Arbeitswelt. Tectum-Verlag (Marburg) 2016. 445 Seiten. ISBN 978-3-8288-3697-6.
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Das Forschungsfeld „Jugendliche im Stadtquartier“ des BMVBS-Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt)“

Stephanie Haury 

Im Jahr 2009 hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) das ExWoSt-Forschungsfeld „Jugendliche im Stadtquartier“ initiiert. Mit dem Forschungsprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) fördert der Bund innovative Planungen und Maßnahmen zu städtebaulichen und wohnungspolitischen Themen. Modellvorhaben dienen dabei als städtebauliche Labore, in denen verschiedenen Fragen der Stadtentwicklung nachgegangen wird. Von den Ergebnissen profitiert zum einen die Politik. Zum anderen erhalten Stadtplaner, Architekten, Behörden und alle interessierten gesellschaftlichen Gruppen Informationen über erfolgreiche Projektansätze, Kooperationsformen, Finanzierungsansätze usw. Das BBSR ist eine nachgeordnete Behörde des Bundesbauministeriums und berät als Ressortforschungseinrichtung die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.

1. Ausgangspunkt

In den vergangenen Jahren beschäftigten sich Stadtentwicklungsstrategien vor allem mit der Alten- und Kindgerechtigkeit. Doch die Entfaltungsmöglichkeiten von Jugendlichen sind ein ebenso entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit unserer Städte. Denn es sind vor allem Jugendliche, die den öffentlichen Raum beleben und sich darin ihre Nischen suchen. Um Familien attraktive Angebote in innerstädtischen Quartieren zu machen, ist eine stärkere Einbeziehung von Jugendlichen in die Quartiersgestaltung nötig. Die Berücksichtigung ihrer Belange findet in Planungsprozessen jedoch selten statt, da sie in klassische Beteiligungsverfahren schwer einzubinden sind. Dies liegt vor allem daran, dass sich Jugendliche in einer Orientierungsphase befinden, in der sie sich ständig neu definieren. Sie lassen sich deshalb nur schwer als einheitliche Gruppe charakterisieren und sind nicht leicht zu „orten“. Um Jugendliche umfassend und dauerhaft in Stadtentwicklungsprozesse einzubeziehen bedarf es daher eines Umdenkens; bei ihrer Einbeziehung kann nicht auf standardisierte Beteiligungsmethoden zurückgegriffen werden, vielmehr bedarf es eines besonderen Engagements und neuer Strategien.

Im ExWoSt-Forschungsfeld „Jugendliche im Stadtquartier“ sollten daher Methoden ausfindig gemacht werden, wie Jugendliche aktiv in die Prozesse der Stadt- und Quartiersentwicklung einbezogen werden können.

An 56 Modellvorhaben und zwei Jugendfonds wurden seit 2009 verschiedene Facetten und Aspekte der Mitwirkung Jugendlicher an der Gestaltung ihres Umfeldes erprobt. Es sollte überprüft werden, welche Möglichkeitsräume Städte Jugendlichen bieten, mit welchen Themen und Methoden Jugendliche an Planungsprozessen beteiligt werden können und in welchem Maß sie sich eigenständig Räume oder Gebäude aneignen können.

2. Jugendräume im Quartier

Jugendliche Raumnutzung

Jugendliche sind aktive Stadtnutzer und nutzen den Stadtraum als Spiel-, Erlebnis- und Aufenthaltsraum. Der Stadtraum ist für sie ein Ort für Bewegung, Begegnung und Auslebung ihrer spezifischen (Jugend)Kultur. Die Freiräume einer Stadt spielen somit eine zentrale Rolle, um Jugendlichen eine gesunde Kultur des Aufwachsens zu sichern, da sie für Jugendliche Erfahrungsräume sind und zur Erprobung eigener Rollenmuster dienen. „Die öffentlichen Räume bieten Jugendlichen die Möglichkeit einerseits zu Repräsentation und Selbstdarstellung, andererseits aber auch zu Kommunikation und Interaktion. Beide Funktionen sind für die Sozialisation Jugendlicher von großer Bedeutung“ (Wüstenrot Stiftung  2003, 30).

Die genutzten Räume werden durch Jugendliche stetig verändert, weil sie sich selbst in einer Orientierungsphase befinden, die durch Schnelligkeit, Unsicherheit und Experimentierfreudigkeit gekennzeichnet ist. Jugendliche nutzen den Raum dadurch anders als Erwachsene und bevorzugen eher dynamische Räume als Räumlichkeiten mit einer festgeschriebenen Funktion. Dass Raummuster und Bewegungsradien von Jugendlichen stark variieren, zeigt die von der Wüstenrot-Stiftung in Auftrag gegebene Studie „Stadtsurfer, Quartierfans & Co“ (Wüstenrot Stiftung 2009). Jugendliche bilden in ihren alltäglichen Lebenswelten sehr unterschiedliche Nutzungszusammenhänge aus. „Kommunales Handeln muss folglich sehr unterschiedliche (Maßstabs-) Ebenen, Fachbereiche wie Zuständigkeiten und (lokal) sehr unterschiedliche Akteurskonstellationen konzeptionell und pragmatisch zusammenbringen, um in dieser Komplexität überhaupt adäquat agieren zu können“ (von Detten/Schmidt 2011). Bei ihrer Raumnutzung beschränken sich Jugendliche nicht nur auf Sport- oder Spielplätze, sondern interpretieren die ursprüngliche Funktion verschiedenster Orte um. So werden Vorbereiche von Einkaufszentren zu abendlichen Jugendtreffs, Restflächen unter Autobahnbrücken zu Skaterparks oder Bushaltestellen zu Trinkstuben.

Beispiel „Eichbaum Countdown“ in Mülheim a. d. Ruhr

In Mülheim entwickelten das Büro Raumlabor und Ringlokschuppen Mülheim zusammen mit Jugendlichen Visionen für die Stadtbahnhaltestelle Eichbaum an der U18 zwischen Essen und Mülheim, die seit Jahren aus der Not heraus ein Treffpunkt für Jugendliche verschiedener Herkunft und sozialen Schichten ist. Ziel des Projektes war, herauszufinden wie Jugendliche den Ort an und um die Haltestelle Eichbaum nutzen und verschiedene Möglichkeiten der Umgestaltung und Umnutzung des Ortes auszuforschen. Der von vielen als unbehaglich oder gar als Angstraum wahrgenommene Ort sollte durch baulich-materielle Eingriffe verändert werden und durch Jugendevents bespielt werden. An der Haltestelle entstand durch eine pneumatische Struktur ein neuer unkonventioneller Jugendraum, der so genannte "Luftraum Eichbaum". Dieser wertete die Haltestelle auf und entwickelte eine hohe Präsenz vor Ort. Der Bahnsteig der Haltestelle verwandelte sich dagegen in eine temporäre Bühne für Tanzaufführungen und Rapbattles. Während laufendem U-Bahnbetrieb organisierten die Jugendlichen auf dem Bahnsteig eine Boxmeisterschaft. Diese ungewöhnliche Nutzung der Haltestelle als typischer Transitort und Treffpunkt vieler Jugendlicher hat gezeigt, dass viele Räume ein ungeahntes und noch zu entdeckendes Nutzungspotential haben. Die größte Herausforderung des Projektes bestand in der Nutzungsgenehmigung durch Stadtbahn und der städtischen Ordnungsbehörde. Dass diese von beiden Parteien erteilt werden konnte beweist eine große Offenheit der Behörden für Experimente, die sehr beeindruckend ist.

Raumpioniere

Jugendliche sind in öffentlichen Räumen nicht nur sehr präsent, sondern können auch als Raumpioniere charakterisiert werden. Da in Quartieren häufig qualitätsvolle Freiräumen fehlen, begeben sich Jugendliche auf die Suche nach neuen Orten. Sie suchen vor allem Orte, die die Erwachsenenwelt noch nicht in Beschlag genommen hat. Es handelt sich hierbei meist um Nischen, Resträume und brachgefallene Räume, die oft quer zu den ursprünglich von Erwachsenen definierten Funktionen uminterpretiert und umgenutzt werden. Junge Menschen gehen bei der Flächenaneignung entgegen aller Regeln und Standards ohne ein vorgefertigtes System oder eine spezielle Strategie vor. Da Hintergründe, ursprüngliche Funktionen und planerische Widmungen dieser Flächen oft nicht bekannt sind, können Jugendliche diese Flächen ganz unvoreingenommen bespielen und sich kreativ aneignen. Die spielerische Aneignung dieser Flächen kann somit eine Mehrfachnutzung der Flächen im Quartier stärken und führt zu innovativen Nutzungsideen. Ungenutzte Immobilien oder Flächen stellen damit Möglichkeitsräume dar und werden durch unkonventionelle Methoden zu neuen Jugendorten. Es können damit Bezüge zu Strategien der Kreativwirtschaft gezogen werden, die über unterschiedliche Instrumente und Akteure wie „Startups, Künstler, Kulturentrepreneure und Lebenskünstler“ (Becker 2010) brachgefallene Flächen zum Leben erwecken.

Beispiel „Jugend baut Zukunft“ in Dessau

„Jugend baut Zukunft“ hieß die Sommerwerkstatt des Projektes der Bauhausstiftung Dessau, das die Dessauer Innenstadt für zwei Wochen in ein Experimentierfeld verwandelte. An verschiedenen Orten entstanden temporäre Installationen und Bauten, die die Potenziale der Stadt zeigten und in den Masterplan „Innenstadt“ einfließen sollten. Vor Ort wurden durch Performances, Installationen und temporäre Nutzungen Räume verändert und für zwei Wochen zu neuen Räumen umgewandelt. Das Ergebnis bestand aus "Raumbildern" und konkret sichtbaren baulichen Vorschlägen, wie städtische Räume verändert werden können. Dies geschah meist durch kleine Interventionen und durch den Einsatz recycelter Baumaterialien. Jugendliche stellten auf einem verlassenen Parkplatz einen Wohnwagen auf und bauten ihn zum „Spielmobil“ um, verwandelten Gehwege in Tischtennisplätze, öffentliche Treppenabgänge in Theaterräume und erbauten sich am Muldeufer eine temporäre Beachbar mit einem Swimmingpool in einem Schuttcontainer. „Die wichtigste Botschaft der Sommerwerkstatt ist: Veränderung ist machbar. Raum gibt es genug, Materialien auch. Zu investieren ist vor allem die eigene Energie und Zeit.“ (Kremer, 2010). Künftige Aufgabe der Stadtverwaltung muss es sein, in den Quartieren Kreativnutzungen zuzulassen und die Rahmenbedingungen einer temporären Bespielung zu erleichtern.  

Zwischennutzungen im öffentlichen Raum

Bei ihrer Suche nach neuen Orten für kulturelle, soziale und sportliche Aktivitäten stoßen Jugendliche oft auf brachliegende Orte, die ihnen vielfältige Möglichkeiten zur Raumaneignung bieten und auf denen sie sich ungestört entfalten können. In Städten, die durch Schrumpfungsprozesse funktionale und stadtgestalterische Brüche erleiden, können solche Zwischennutzungen ein Quartier aufwerten und neue Nutzungen ermöglichen. Schrumpfung kann somit als Chance begriffen werden, um Brachflächen zu Möglichkeitsräumen zur freien Entfaltung und neuer Nutzung zu entwickeln. Brachflächen sind in erster Linie nicht definierte Räume und bieten für Jugendliche Nischen, um sich selbst neu zu definieren und Vertrauen in die eigenen Gestaltungsfähigkeiten zu entwickeln.

Neben der Nutzung von Brachflächen sind jedoch auch zentrale öffentliche Plätze für Jugendliche wichtige Identifikationspunkte und Orte der Jugendkultur. Die Ermöglichung der Nutzung zentraler Plätze muss mit der Stadt ausgehandelt werden und bedarf meist vielfältiger Genehmigungen und eines wohlwollenden Befürworters bei der Stadtverwaltung. Oft kommt es dabei zu Konflikten, die meist durch eine Umsiedlung der jugendlichen Nutzung in zentrumsfernere Gegenden „gelöst“ wird. Aufgabe der Stadtverwaltung muss es jedoch sein, auch in den Zentren eine Jugendnutzung zuzulassen. Denn Jugendliche haben einen großen Bedarf, sich mit sportlichen oder kulturellen Aktivitäten zu präsentieren: die Stadt als Bühne spielt hierbei eine wichtige Rolle. „In diesen von konsumorientierten Einrichtungen in der Regel umgebenen und hochgradig verregelten Räumen kommt es häufig zu der wohl stärksten Durchdringung der Lebenssphären von Erwachsenen und Jugendlichen und damit zu der besonderen Chance für Jugendliche, ihre Vorstellungen, Interessen und Lebensweisen den Erwachsenen gegenüber zu demonstrieren“ (Wüstenrot Stiftung 2003, 34).

Beispiel „Stadtoasen“ in Rosenheim

In der Rosenheimer Altstadt-Ost gibt es für Jugendliche wenige Freiräume. Vorhandene Angebote können den Bedarf an Aufenthaltsmöglichkeiten in diesem Gebiet nicht abdecken. Doch in der Öffentlichkeit und Politik ist das Bewusstsein für diese Defizite noch nicht sehr ausgeprägt. Durch das Modellvorhaben "Stadtoasen", das vom Quartiersmanagement Altstadt-Ost durchgeführt wurde sollten in der dicht bebauten Altstadt das Freiflächenangebot ergänzt werden. Neben öffentlichen Plätzen, die temporär zu Strandbars, Spielorten und Freilichtkinos wurden, nutzten die Jugendlichen des Projektes Restflächen unter Straßenbrücken in ihrem Quartier zu neuen Treffpunkten um. Die Jugendlichen übernahmen dabei in hohem Maße Mitverantwortung für diese Räume, wenn diese ihnen überlassen wurden und sie Verfügungsgewalt und Selbstbestimmung über den Ort erhalten. Durch die temporäre Aufwertung der Räume deckten die Jugendlichen die versteckten Qualitäten der Räume auf und erprobten neue Facetten der Gestaltung und Umnutzung. Zur Ausstattung der Räume entwickelten die Projektakteure ein selbstgebautes Stadtmobiliar, das flexibel an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden kann. Gleichzeitig entstand ein Leitfaden für den Bau von Stadtoasen. Damit sollen Jugendliche zukünftig selbst in die Lage versetzt werden, eigene Stadtoasen in der Stadt zu eröffnen. Die Projektidee soll sich somit in Rosenheim und auch anderen Orten verstetigen, um eine Stadtoasenkultur für Jugendliche aufzubauen. Erste Nachahmerprojekte entstehen gerade in Halltstadt bei Bamberg und in Regensburg.

Orte einer neuen Jugendkultur: Räume für Trendsport

Bei Jugendlichen zählt Sport zu einer der wichtigsten Freizeitaktivitäten. Aufgrund der Zunahme von Sportarten wie Breakdance, Streetball, Inlineskaten und BMX müssen die Kommunen neue Räume zur Verfügung stellen, die das Angebot an Sportstätten über das übliche Maß und in neuen Formen erweitern. Manchmal bedarf es hierbei keiner großen Investitionen oder neuen Flächen, sondern nur kleiner Abstimmungen und einem Aufeinanderzugehen. Bei Sportarten in öffentlichen Räumen, wie Skaten, Parcours oder Slacklinen ist oft nur eine Absprache, bzw. Reglementierung zwischen Stadtverwaltung und Sportlern notwendig, die eine Ausübung der Sportarten ermöglicht, nicht jedoch gänzlich einschränkt. Beim Skaten auf öffentlichen Flächen reicht z.B. meist schon das Anbringen einer Schutzschiene an einer Mauer, um einen Abrieb zu vermeiden: eine kleine Investition mit großer Wirkung. Die Ausübung dieser Sportarten muss als Bereicherung des städtischen Lebens und Teil einer neuer Jugendkultur gesehen und damit toleriert werden.

Neben den flexiblen Räumen zur Ausübung von Trendsportarten muss es jedoch auch feste Orte geben, an denen Jugendliche sich treffen können, um ihre sportlichen Aktivitäten auszuleben. Trendsportarten sind immer an eine jugendkulturelle Szene verknüpft. Feste Orte für Trendsportarten ziehen darum immer einen großen Kreis jugendlicher Szenen an und können sich dadurch zu wichtigen Treffpunkten von Jugendlichen im Quartier ausbilden. Diese neuen Zentren des Sports stehen leider oft in Konkurrenz zu den alt eingesessenen Sportvereinen, für die die Entwicklung des Trendsports eher eine Bedrohung als eine Angebotsergänzung und Bereicherung darstellt. Hier muss es zukünftig zu einer größeren Kooperation und einem neuen Verständnis kommen.

Beispiel „MellowparkCampus“ in Berlin

Das Projekt „MellowparkCampus“ wurde im Jahr 2009 vom Verein all eins e.V. initiiert und zum Instrument entwickelt, eine Brachfläche in einen riesigen Jugendsportpark umzugestalten. Übergeordnete Zielsetzung war es, bestehende Sporteinrichtungen vom ehemaligen Gelände des „Mellowparks“ umzusiedeln, ein Konzept zur Geländeaneignung zu entwickeln und gleichzeitig Ideen zur Neu- und Umgestaltung des 6 ha großen Areals zu erarbeiten. Da das neue Grundstück mehr als vier Mal so groß wie die alte Fläche war, gab es viel Spielraum für neue Ideen und Visionen, die in intensiver Arbeit mit den Jugendlichen und all eins e.V. erarbeitet werden sollten. Das Projekt erreichte mehrere Ziele: Die Jugendlichen identifizieren sich mit dem neuen Standort und ein Generationenwechsel der engagierten Jugendlichen wurde möglich. Weiterhin konnte bei Eltern, Unterstützern und Anliegern des neuen Geländes für den „Mellowpark“ geworben werden. Kritische Nachbarn, wie z.B. der benachbarte Sportverein wurden persönlich aufgesucht, über Hintergrund und Ziele des Projektes aufgeklärt, um etwaige Nachbarschaftsstreitigkeiten von vornherein zu vermeiden. So konnte die Basis der Sympathisanten und Unterstützer am neuen Standort erweitert werden. Eine zweitätige Zukunftswerkstatt der erwachsenen Nutzer und Akteure des „Mellowparks“ beschäftigte sich mit den zukünftigen Entwicklungsoptionen des Parks in inhaltlicher, baulich-räumlicher und organisatorischer Hinsicht. Die Angebote des Parks sind sehr weit gefächert und reichen von sportlichen Angeboten bis zu kulturellen Einrichtungen wie einer Siebdruckwerkstatt und einem Jugendzentrum. Der Ort spiegelt darum in besonderer Weise die Lebenswelt von Jugendlichen wieder, verschiedene Aktivitäten an einem Ort zu kombinieren. Das Projekt repräsentiert einen Bottom-up-Prozess, der sich durch einen großen Einsatz ehrenamtlicher Arbeit und durch viel Eigenbauleistungen ständig weiterentwickelt.

3. Jugendliche als Experten

Neuer Beteiligungsbegriff

Am attraktivsten ist eine Mitwirkung für Jugendliche, wenn sie die unmittelbare und selbstorganisierte Umsetzung von Ideen und Nutzungen beinhaltet. Die letzte Stufe der in der Fachwelt stark beachteten Beteiligungsleiter nach Arnstein (1969), die eine Selbstbestimmung der Bürger vorsieht, muss um den Begriff des eigenen Mitwirkens erweitert werden. Jugendbeteiligung umfasst somit ein Feld, das bei der Bildung von Kompetenzen beginnt und beim selbstständigen Gestalten der Stadt aufhört. Diese Erweiterung des Beteiligungsbegriffes reicht damit weit über das übliche Beteiligen an Planungsprozessen hinaus, bei denen oft nur Meinungen abgefragt werden. In den Projekten hat sich gezeigt, dass die Bereitschaft Jugendlicher, an Stadtentwicklungsprozessen mitzuwirken, davon abhängt, welche unmittelbaren Erfolge sichtbar sind. Von den Städten zur Verfügung gestellte Jugendorte müssen nicht bis in die Perfektion zu Ende geplant werden. Es reicht oft aus, nur einen Rahmen vorzugeben, innerhalb dessen die zukünftigen Nutzer die Orte nach ihren Wünschen gestalten und ausbauen können. Die Gestaltung dieser Orte muss auch nicht endgültig sein, sondern sollte Raum für Veränderungen haben. Somit kann dem ständigen Wandel der Nutzergruppe Rechnung getragen werden. Der eigene Entwurf und die Mitwirkung an der Gestaltung des eigenen Jugendtreffs, Sportanlage oder Kunstraums bewirkt so eine stärkere Identifikation der Jugendlichen mit dem Ort und eine höhere Akzeptanz. „Räume im materiellen sowie im ideellen Sinne für jugendliche Ideen und Engagement offen zu halten, eröffnet nicht nur für die Jugendlichen Wege, für ihre Interessen einzustehen. Es eröffnet auch Perspektiven und Impulse für die Entwicklung von Quartieren oder einzelnen Orten“ (Plan Zwei, 2010). .Die Devise heißt also: mehr Mitwirkung und Gestaltungsspielräume als Scheinbeteiligungen.

Neues Instrument: Jugendfonds

Für die Umsetzung ihrer kreativen Ideen brauchen Jugendliche meist nur wenige finanzielle Mittel, diese aber sofort. Deshalb wurde im Rahmen des Forschungsprojektes das Modell eines Jugendfonds „Jugend bewegt Stadt“ entwickelt und in einer weiteren Reihe von Projekten erprobt. Die Erprobung des Instruments knüpft an die, vor allem im Städtebauförderprogramm Soziale Stadt eingeführten, Verfügungsfonds an und interpretiert diese sowohl als Mittel zur Aktivierung der Jugendlichen als neuer Akteure der Stadtentwicklung wie als Ansatz zu einer selbstorganisierten Verbesserung der Lebensbedingungen. Mit den Jugendfonds erhalten Jugendliche die Verfügung über eigene Finanzen und können vielfältige Kleinstprojekte wie Proberäume, neue Treffpunkte oder BMX-Anlagen selbständig und unmittelbar umsetzen.

Jugendfonds – Grundprinzipien

Der Jugendfonds baut auf der Idee des Stadtteilbudgets (Quartiersfonds) auf, das als städtebauliches Instrument bereits seit mehreren Jahren meist im Kontext des Programms Soziale Stadt eingesetzt wird. Das Stadtteilbudget oder der Quartiersfonds ist ein lokal verwalteter Etat, mit dem kleine und kleinste Projekte im Stadtteil initiiert und umgesetzt werden. Diese Mittel werden Bewohnergruppen, Initiativen, Vereinen, Gewerbetreibenden oder Hausbesitzern zur Verfügung gestellt, um kleine Aktionen und Projekte im und für das Stadtquartier realisieren zu können.

Im ExWoSt-Forschungsfeld „Jugendliche im Stadtquartier“ wurde das Instrument für die Mitwirkung junger Menschen weiterentwickelt und modellhaft erprobt. Der Jugendfonds wird in der Regel von einer Kommune aufgelegt und von ihr selbst oder von einem an die Stadt angebundenen Träger verwaltet. Über einen Projektaufruf, einen kleinen Wettbewerb oder ähnliche Aktivierungsformate werden Jugendliche dazu aufgerufen, ihre Ideen für Mikroprojekte in ihrem Wohnumfeld oder in ihrem weiteren städtischen Aktivitätsraum zu einem bestimmten Thema der Stadtentwicklung einzureichen. Eine Jury aus Experten und Jugendlichen wählt dann geeignete Projektideen aus. Die Projektinitiatoren erhalten aus dem Jugendfonds ein kleines Budget (zwischen 200 bis 2 000 Euro), mit dem sie dann ihre Projektideen möglichst eigenständig realisieren können. Im Fokus des Jugendfonds stehen authentische Jugendprojekte. Daher sollen die Jugendlichen in die Lage versetzt werden, sich möglichst eigenständig an die Konkretisierung und Umsetzung ihrer Konzepte zu machen. Die Kommunen stellen Ansprechpartner zur Verfügung und unterstützen und beraten die Jugendlichen bei der Projektentwicklung und -umsetzung.

Die Mikroprojekte eines Jugendfonds sind an bestimmte Kriterien verknüpft. Sie sollen:

  • jungen Menschen die aktive Gestaltung ihres Stadtquartiers ermöglichen
  • von Jugendlichen selbst entwickelt und umgesetzt werden
  • sich auf ein bestimmtes Thema der Stadtentwicklung beziehen (z. B. Sport und Bewegung im Freiraum)
  • von der Stadtverwaltung koordiniert und unterstützt werden
  • räumliche Angebote für Jugendliche verbessern
  • eine möglichst nachhaltige Wirkung auf die Jugendbeteiligung in der jeweiligen Stadt haben.

(Quelle: BMVBS 2012)

4. Leerstände als neue Jugend(stand)orte

Jugend belebt Leerstand

Unter dem Titel "Jugend belebt Leerstand" wird seit Herbst 2011 in der dritten Phase des Forschungsfeldes erprobt, wie Jugendliche als junge Bauherren auftreten können, um leerstehende Gebäude oder Ladenlokale zu Jugendorten um zu funktionieren. Denn trotz zunehmender Mobilität und der Möglichkeit Orte temporär anzueignen benötigen Jugendliche feste Orte – als Treffpunkte, sichere Rückzugsbereiche und zum Ausleben ihrer Gestaltungsmöglichkeiten. Leerstehende Immobilien dagegen sind für Eigentümer und Städte ein Problemfall, bieten aber gerade für junge Menschen vielfältige Möglichkeiten zur Aneignung. So verbindet sich das Interesse an der Mitwirkung Jugendlicher mit aktuellen Prozessen des Stadtumbaus, die zu einer Revitalisierung von Innenstädten und damit auch zur Verringerung der Flächeninanspruchnahme führen können.

Auch die aktuelle Debatte über klima- und umweltgerechte Bauweisen steht in engem Zusammenhang mit dem Projekt: Jugendliche greifen bei der Gestaltung ihrer Bauten meist auf recycelte Baumaterialien zurück und richten ihre Räume mit gebrauchtem Mobiliar ein. Die Projekte zeigen, dass Jugendliche mit Ressourcen nicht nur sparsam umgehen, sondern auch eine große Wertorientierung und Verantwortung aufweisen. Natürlich müssen zur ordnungsrechtlichen Abnahme der Bauten standardisierte Bauweisen und vorgeschriebene Details eingehalten werden. Bei allen genehmigungsfreien Aspekten besteht jedoch ein großer Spielraum, um Baumaterialien und Mobiliar aus Abrissbauten oder durch Spendenaufrufe wiederzuverwenden.

Doch wie finden leerstehende Gebäude und jugendliche Nutzergruppen zusammen? Hier haben die Liegenschaftsämter der Städte und bestehende Leerstandskataster eine Schlüsselposition inne. Stadtverwaltungen und private Eigentümer müssen von der Ernsthaftigkeit des Projektes überzeugt und sich über die Vorteile einer Wiederbelebung der Immobilie bewusst werden. Aus diesem Grund greifen viele Projekte des Forschungsfeldes auf öffentlichkeitswirksame Methoden zurück. Im Projekt in Dortmund wurden professionelle jugendliche „Leerstands-Checker“ ausgebildet. Sie überprüften die bestehenden Leerstände ihres Quartiers nach einem festen Schema. Mit dem daraus resultierten Leerstands-TÜV kann die Eignung leerstehender Gebäude nun auf einfachem Weg durch jugendliche Interessenten geprüft werden. Um den Bedarf an neuen Orten in der Öffentlichkeit publik zu machen bietet sich die Erstellung kurzer Filme an. In vielen Projekten konnte die Stadtverwaltung über dieses Medium überzeugt werden, für Jugendliche neue Räumlichkeiten zu öffnen.

Eine Nutzbarmachung leerstehender Räume und Flächen ist für Jugendliche äußerst attraktiv. Zugleich ist sie jedoch mit einem hohen Bedarf an Kommunikation und Kooperation verbunden. Bei der Umsetzung sind die jugendlichen Akteure in vielen Bereichen auf professionelle Unterstützung angewiesen. In den Projekten von „Jugend belebt Leerstand“ holen sich die Jugendlichen darum Sachverstand von professionellen Planern, Mitarbeitern der Stadtverwaltung oder durch benachbarte Universitäten. Gerade in der Zusammenarbeit mit Bau- und Planungsbereichen von Universitäten liegt ein großes Potenzial: hierdurch können die innovativen Gestaltungsansätze der jungen Bauherren durch junge Professionelle überprüft und begleitet werden.

Die drei wesentlichen Komponenten des Projektansatzes sind:

  • Als zentraler Akteur der Projekte sind Jugendliche und Jugendvereine angesprochen. Diese sind auch die Hauptakteure und Projektleiter.
  • Leerstand und seine Umnutzung als Jugend-Bau wird als räumliches Potenzial für jugendliche Raumnutzung angesehen.
  • Ziel der Projekte ist über die Nutzbarmachung einzelner Bauten hinaus, die Belebung innerstädtischer Quartiere.

Beispiel „Ladebalken und Jugendbau“ in Erfurt

Das Projekt in Erfurt läuft seit 2009 und zielt durch seine verschiedenen Bausteine auf eine nachhaltige Aktivierung Jugendlicher und junger Erwachsener in den Quartieren Johannesvorstadt, Andreasvorstadt und Ilversgehofen. Aus dem Projekt sollen Impulse für ein dauerhaftes Umdenken in Hinblick auf Jugendbeteiligung in Erfurt entstehen. Die Einrichtung eines leer stehenden Ladenlokals als offenem Wohnzimmer stellt den räumlichen Rahmen für die Projektarbeit, die Vernetzung der Akteure und für die Entwicklung kreativer Projekte vor Ort dar. Die beteiligten Jugendlichen sollten über das Angebot an Workshops zu unterschiedlichen Themen im Sinne eines Empowerment-Ansatzes befähigt werden, zukünftig ihre Projekte selbst zu organisieren und anderen Jugendlichen Hilfestellung bei der Verwirklichung ihrer Ideen zu geben. Über die Einrichtung eines Jugendfonds konnte eine Vielzahl an Mikroprojekten entstehen. Sie reichten von einem Musik- und Kunstfestival auf einer Brachfläche, mehreren Kurzfilmwanderungen durch den Stadtteil bis zur Gestaltung zum Abriss freigegebener Hausfassaden. Im neuen Projektbaustein „Jugend belebt Leerstand“ sollen in einem leerstehenden Gebäude im Erfurter Norden alternative Nutzungsformen entstehen, um ein seit langem leerstehendes Wohngebäude zu einem neuen Kristallisationspunkt des Viertels zu machen. Geplant ist eine zweistufige Belebung und Aneignung des Baus. In der ersten Phase werden Nutzungskonzepte von jugendlichen Projektgruppen und Initiativen gesammelt und ausgewählt. Parallel wird das Gebäude durch möglichst einfache und Ressourcen schonende Details in Betriebsbereitschaft versetzt. In der zweiten Projektphase werden auf 50% der Raumflächen langfristige Projekte gestartet. Die anderen 50% werden durch Projektausschreibungen immer wieder temporär an Jugendliche in Gruppen für kurzfristige Gestaltungs- und Betriebsideen vergeben. Die zweistufig angelegte Nutzung des Gebäudes gewährleistet einen festen Stamm an jugendlichen Nutzern und ermöglicht gleichzeitig eine temporäre Aneignung und Bespielung des Gebäudes durch unterschiedliche Nutzergruppen. Dies entspricht wie bereits oben beschrieben den Zügen einer jugendlichen Lebenswelt.

Fazit

Um Jugendliche umfassend und dauerhaft in die Stadtentwicklungsprozesse einzubeziehen, bedarf es eines Umdenkens in räumlicher und sozialer Hinsicht: bei ihrer Einbeziehung kann nicht auf standardisierte Beteiligungsmethoden zurückgegriffen werden, vielmehr bedarf es neuer flexibler Strategien, einer Übertragung von Verantwortung und Spielräume zum Selbermachen. Jugendbeteiligung kann so als Lernfeld verstanden werden, in dem Anforderungen und Möglichkeiten von partizipatorischen Prozessen besonders deutlich werden. Darüber hinaus rücken neue Stadtbereiche in den Fokus. Denn nicht nur aus der Not heraus, sondern ganz gezielt suchen Jugendliche nach den Resträumen, die von anderen Gruppen freigelassen werden: Brachflächen, Baulücken, leerstehende Häuser und technische Infrastrukturen bieten Nischen, die zu jugendlicher Aneignung einladen und mit Nutzungen und Bedeutungen besetzt werden können.

Folgende Leitsätze lassen sich aus dem Forschungsfeld ableiten:

  1. Beteiligung ist kein reines Abfragen von Wünschen, sondern Mitwirkung und Gestaltung.
  2. Selber Machen und Übernahme von Verantwortung bedeutet Identifikation und Akzeptanz.
  3. Jugendliche sind ernst zu nehmende Akteure und Experten ihres Quartiers.
  4. Resträume und Leerstände sind ein Experimentierfeld für jugendliche Raumpioniere.
  5. Stadtverwaltung muss sich öffnen und kreative Raumaneignungen ermöglichen.

Die erste Publikation des Forschungsfeldes „Jugend macht Stadt“ (erschienen im Oktober 2010) kann über die Adresse stadtquartiere@bbr.bund.de unter dem Stichwort „Jugend macht Stadt“ kostenfrei bestellt werden. Im Februar 2012 erschien die zweite Publikation „Jugendfonds als Instrument der Stadtentwicklung“. Weitere Informationen dazu unter www.jugendliche.stadtquartiere.de.

Literatur

Arnstein, S. R. (1969): A Ladder of Citizen Participation. In:  Journal of the American Planning Association (35), Issue 4, S. 216-224.

Becker, C. W. (2010): Kreativwirtschaft als Chance der Brachflächenentwicklung. In: BBSR (Hrsg.): Neue Zugänge zum Flächenrecycling. Informationen zur Raumentwicklung, Heft 1, S. 71-82.

BMVBS (Hrsg.) (2012): Jugendfonds als Instrument der Stadtentwicklung, Sonderveröffentlichung, Berlin.

von Detten, B./Schmidt , A. (2011): Anders als geplant! Jugendliche Stadtperspektiven. In: BMVBS (Hrsg.): Jugendfonds als Instrument der Stadtentwicklung, Sonderveröffentlichung, S. 12-15.

Kremer, E. (2010): Beweg die Stadt! In: Stiftung Bauhaus Dessau (Hrsg.): „villedessau“. Internationale Sommerwerkstatt Jugend baut Zukunft Dessau-Roßlau. Dessau, S. 47.

Plan Zwei (2010): Endbericht des Modellvorhabens Jugendliche im Stadtquartier. (unveröffentlicht).

Wüstenrot Stiftung (Hrsg.) (2003): Jugendliche in öffentlichen Räumen der Stadt. (Bearbeitung: U. Herlyn/H. von Seggern/C. Heinzelmann/D. Karow). Opladen.

Wüstenrot Stiftung (Hrsg.) (2009): Stadtsurfer, Quartierfans & Co.-Stadtkonstruktionen Jugendlicher und das Netz urbaner öffentlicher Räume (Bearbeitung: H. von Seggern,/ A. Schmidt/ B von Detten/ C. Heinzelmann/  H. Schultz/ J. Werner). Berlin.


Zitiervorschlag

Stephanie Haury: Das Forschungsfeld „Jugendliche im Stadtquartier“. In: sozialraum.de (4) Ausgabe 2/2012. URL: http://www.sozialraum.de/das-forschungsfeld-jugendliche-im-stadtquartier.php, Datum des Zugriffs: 23.09.2017

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