Skater auf einer Treppe
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Prof. Dr. Christoph Reinprecht
Uni Wien

Dr. Richard Krisch
FH Campus Wien/Verein Wiener Jugendzentren



Aktuelle Rezensionen

Buchcover

Sarah Dieckbreder-Vedder, Frank Dieckbreder (Hrsg.): Das Konzept Sozialraum (Beispiel Bahnhofsmission). Vandenhoeck & Ruprecht (Göttingen) 2016. 235 Seiten. ISBN 978-3-525-70192-8.
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Ricarda Dethloff: Sozialraum­orientierung im Übergang Schule – Arbeitswelt. Tectum-Verlag (Marburg) 2016. 445 Seiten. ISBN 978-3-8288-3697-6.
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weitere Rezensionen zum Thema Sozialraum



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Pädagogische Fachkräfte (w/m) für Kindertagesstätte, Köln

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Sozialarbeiter/in oder Sozialpädagoge (w/m) für Jugendwohngemeinschaft, Berlin

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Aktiv – passiv? Sozialräumliche Analysen geschlechtsbezogener Beteiligung im Stadtteil

Richard Krisch, Christoph Reinprecht

Forschungswerkstatt: Sozialraumanalyse - Der Stadtteil im Spannungsfeld von jugendlicher Aneignung und gesellschaftlicher Prägung

Thema der Forschungswerkstatt war die Auseinandersetzung mit Theorie und Methoden der sozialräumlichen Analyse jugendlicher Lebenswelten in städtischen Umwelten. Ausgangspunkt bildete dabei die Beobachtung, dass sozialräumliche Zusammenhänge eine zentrale Ressource der Lebensbewältigung von auszudifferenzierenden Jugend(en) darstellen.

Konkretes Ziel der Forschungswerkstatt, *die mit Studierenden der FH Campus Wien durchgeführt wurde*, war es, mit Hilfe von Theorien und Methoden der sozialräumlichen Analyse herauszufinden, wie Jugendliche sich städtische Räume als Ressourcen der Lebensbewältigung aneignen, welche Potentiale für Partizipation identifizierbar sind und welche besondere Bedeutung den geschlechtsspezifischen Formen der Raumaneignung zukommt. Dieser spezielle Fokus auf die gender-Dimension und da besonders auf die raumbezogenen Praktiken und Aneignungsformen von Mädchen nimmt Bezug auf den Umstand, dass bei den Untersuchungen der Aneignungsformen von Jugendlichen zumeist die Verhaltens- und Aneignungsformen männlicher Jugendlicher im Vordergrund stehen. Indem viele Forschungen auf die objektbezogenen und raumgreifenden Verhaltensweisen männlicher Jugendlicher fokussiert bleiben, tragen sie zu einer Generalisierung einer burschen-zentrierten bzw. androzentrischen Sichtweise bei. Die spezifischen Strategien von Mädchen werden dadurch ausgeblendet bzw. wird ihr aktives Potential nicht erkannt. In der neueren Literatur wird deshalb ein Perspektivenwechsel eingefordert, der die geschlechtsspezifischen Formen der Raumaneignung stärker berücksichtgt.

PDF-IconForschungsbericht
PDF-Datei, 429 kb


Zitiervorschlag

Richard Krisch, Christoph Reinprecht: Aktiv - passiv?. In: sozialraum.de (2) Ausgabe 1/2010. URL: http://www.sozialraum.de/aktiv-passiv.php, Datum des Zugriffs: 19.11.2017

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